Aldo Lindhorst

12.11.2011: „Merci, Henri!“

Wenn sich „Miles Davis“ auf „Matisse“ reimen soll, muss schon etwas mehr als blanke Lust zur Poesie dahinterstecken. Sonst fänden sich danach wohl kaum „Kolibris“ und  „Paris“. Von der Seine geht es nach Syrakus, Rio, Dakar und St. Malo. Man findet sich in einem roten Boot „im Meer“ und „open air“, auf einer Insel, bekommt ein „Ticket zum Mond“, spürt Gefühlen wie Eifersucht und Liebe nach – jetzt vereint auf einer CD mit dem sehnsüchtigen Namen „Salvador“.

10.03.2011: Freibier zum Jazz

Der Dresdner Jazzclub Tonne erhielt die begehrte Nominierung als „Club des Jahres 2010“ für den Veranstalterpreis PRG LEA – und damit schon mal 5.000 Euro Nominierungs-Preisgeld. Dafür fließt am Samstag schon mal Freibier. Und dann müssen die Daumen gedrückt werden, damit der Preis tatsächlich nach Dresden geht.

23.01.2011: Alles Lena, oder was?

Ein bemerkenswertes Stimmtalent, ausgebildet in Dresden, will stilistische Grenzen überwinden. Frisch und erfolgreich vom Studium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber gekommen, steht Lena Sundermeyer doch schon im musikalischen Leben – Vielfalt gehört für sie mit dazu. Weitere Konzerte und CD-Produktionen stehen bevor.

20.12.2010: Wunderjazz mit Wendekind

Dresdens Jazz-Trio Feature-Ring verabschiedete sich in der kalten Scheune mit Sascha Muhr in die Winterruhe. Als Ergebnis stand ein hitziges Konzerterlebnis im Raum. Spannende Auftritte und Begegnungen sind auch für das kommende Jahr versprochen.

01.12.2010: Mit Arabesken: Jazz trifft Barock

Dresdens Ring-Trio entdeckt sich als Ring-Ensemble vollkommen neu und spürt den Möglichkeiten nach, Jazz mit Alter Musik zu verbinden. Dazu haben sich die an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber ausgebildeten Musiker Verstärkung mit Barock-Experten geholt. Im Konzertsaal der Bildungsstätte haben sie das Programm ihrer neuen CD live vorgestellt. MDR Figaro war dabei und hat mitgeschnitten.

05.10.2010: 34. Leipziger Jazztage improvisieren zur Einheit

Hat der Jazz die deutsche Teilung überwunden? Kann die improvisierte Musik fröhliche Wiedervereinigung feiern? Oder gehört in der Welt des Jazz die beständige Reibung nicht zwingend mit dazu? Die 34. Leipziger Jazztage haben musikalische Himmelsrichtungen ausgeleuchtet und teilweise himmlische Musik geboten. Dass solch ein internationales Festival auch im 20. Jahrgang deutscher Einheit nicht alle Fragen schlussendlich beantworten konnte gehört zur Natur der Dinge. Eine Reihe von Dresdner Jazzern hat an der Pleiße mitgemischt.

18.09.2010: Unterirdisch himmlisch!

Ein überragendes Solo von Vijay Iyer eröffnete die Herbstsaison im Jazzclub Neue Tonne. Damit ist das Jubiläumskonzert zum zehnjährigen Bestehen des innovativ gebliebenen Vereins ein klingendes Stück mehr in die Nähe gerückt. Und die Veranstalter haben wieder einmal ein gutes Händchen bewiesen – was zahlreiches Publikum mit heftigem Applaus honorierte.