Jubiläen bilden immer einen willkommenen Anlass, auf vergangene Jahre zurückzuschauen, sie dienen aber ebenso dazu, den aktuellen Standpunkt zu bestimmen. Gegenwart, Vergangenheit und auch die Wünsche für die Zukunft rücken in diesem Prisma zusammen. Viele Freunde und Weggefährten des Orchesters waren am Freitag zum Jubiläumskonzert im Palais im Großen Garten erschienen, einer Spielstätte, in der die Musiker heute quasi den alten Steinen genau die Musik zurückgeben konnten, die im 18. Jahrhundert in Dresden gespielt wurde.
Alexander Keuk
Der Besuch kultureller Veranstaltungen mag für Musikjournalisten Routine sein, das Schreiben darüber ebenfalls. Manchmal aber entwickeln die Ereignisse eine wundersame Eigendynamik, die zu unverhofften Ergebnissen und Erkenntnissen führt. Heute: Was tut der Pinguin auf Mallorca?
Mit Bestürzung hat Kreuzkantor Roderich Kreile das Vorhaben der Stadtspitze zur Kenntnis genommen, für die Sanierung des Kulturpalastes Mittel der „Stadtstiftung Dresdner Kreuzchor“ umzuschichten. In einer heute auf einer Pressekonferenz vorgestellten Planung, sieht die Stadtveraltung die Finanzierung des Kulturpalastumbaus unter anderem durch das Kapital der „Stadtstiftung Dresdner Kreuzchor“ vor.
"Singen, das ist die Manifestation des Lebens schlechthin" – unter dieses Motto stellt der Schweriner Komponist Peter Motzkus (*1986) sein Diplomkonzert, das morgen im Konzertsaal der Hochschule für Musik stattfindet – dabei kommt dem Musikinstrument "smartphone" eine besondere Rolle zu…
Manche Orchester können auch nicht genug bekommen. Da haben sie schon eine komplette Mannschaft junger Talente, da laden sie sich noch ein Orchester ein. Die Landesjugendorchester Sachsen und Thüringen musizieren im nächsten Projekt gemeinsam und das dürfte eine ziemliche "Sause" werden – mit Hindemith, Leidel und Liszt.
20 Konzerte unter dem künftigen Chefdirigenten Christian Thielemann, ein Podium für Sir Colin Davis zum 85. Geburtstag, ein Capell-Virtuos, der sowohl geigt als auch dirigiert und vielfältiges Wiedersehen und Wiederhören großer Dirigenten und Solisten – das ist die Saison 2011/2012 der Sächsischen Staatskapelle Dresden.
Wenn ein Dirigent für einen Kollegen kurzfristig einspringt, wird oft das Konzertprogramm geändert. Julia Jones hingegen übernahm den 2. Aufführungsabend der Staatskapelle fast unverändert, drehte nur die Nummer am Haydn-Sinfonien-Rad auf 86 – und schon war es ein beschwingter Abend.
Die acht Kammermusikabende der Sächsischen Staatskapelle sind gespickt mit musikalischen Kostbarkeiten. So war es auch im 7. Konzert der Saison, obwohl diesmal kein einziger Kapellmusiker auf der Bühne saß…
"Very british" gab sich das Programm der Philharmonie in der Frauenkirche bis zur Konzertpause. Sir Neville Marriner und Dame Felicity Lott begeisterten mit Brittens Liederzyklus "Les Illuminations" . Die Mozart-Sinfonie am Ende war Pflicht und Kür zugleich.