Wahre Meister werden auch dort gefeiert, wo sie nie jemals waren: die Schostakowitsch-Tage ziehen dieses Jahr von der Gohrischer Konzertscheune ins Festspielhaus Hellerau um.
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Christian Thielemanns Vertrag als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle wird nicht verlängert. Wer ob dieser Nachricht hyperventiliert, verkennt die Normalität des Vorgangs: ein Platzhirsch macht Platz, getreu der Devise „Kinder, schafft Neues!“ Jetzt kommt es darauf an, die Nerven zu behalten. Und die Laune.
Am 20. April 2001 verlor die Sächsische Staatskapelle ihren Chefdirigenten und die Musikwelt ein Unikat. Sein Name klingt wie Musik: Giuseppe Sinopoli. Ein unvergessener Komponist und Dirigent, der so viel mehr war als „nur“ Musiker oder „nur“ Künstler. Ein Universalgelehrter vielleicht?
Alle Jahre wieder: Kalender. Der Blick nach vorn, um die nächsten zwölf Monate zu planen. Dabei lernen wir gerade, dass nur sehr wenig zu planen ist. Es gibt zwar Träume und Wünsche, gewiss, was aber davon in Erfüllung gehen mag, können die schönsten Kalendarien nicht prognostizieren.
Die Berufungsverhandlung der Sächsischen Staatskapelle am Landesarbeitsgericht ist gescheitert.
„Die Tonne wird 40!“ schallt es aus dem Gewölbe unterm Kurländer Palais. Obzwar über die Zählweise unterschiedliche Ansichten herrschen, gratulieren wir!
Vor einer Woche ist die Choreografin und Regisseurin Ute Raab nach langer Krankheit gestorben. Boris Gruhl erinnert an ihre künstlerische Laufbahn – von ihrem Choreographie-Diplom 1986 bis zu ihrem Abschied von der Bühne 34 Jahre später.
Rudolf Mauersberger hat den Dresdner Kreuzchor mehr als vier Jahrzehnte lang geprägt wie niemand sonst. Am 22. Februar 1971 ist der Kantor und Komponist gestorben. Theo Adam und Peter Schreier drückten damals aus, was viele empfanden: „Der Kreuzchor hat seinen Vater verloren.“
2020 begann doch so vielversprechend. Was ist nur daraus geworden?