Dresdens Hochkulturszene ist in diesen Monaten im Umbruch. Ob bei der Philharmonie, der Staatskapelle, in der Oper, beim Schauspiel, der Operette, der Frauenkirche, der Musikhochschule (*Update 6. März), bei den Staatlichen Kunstsammlungen, dem Kreuzchor oder in Hellerau: neue Namen sind im Umlauf, neue Schwerpunkte und Themen. Wir versuchen mal einen Überblick.
Kreuzchor
„WAS IST ZEIT? WIE LANGSAM IST SIE – ODER WIE SCHNELL?“ – Mit diesem Video, mit dieser Beschreibung begann vor zwei Jahren unser Feature »645 Jahre Kreuzchor«. Der Kreuzchor bereitete sich damals auf sein Jubiläumsjahr vor und hatte für Marketing-Aufgaben einen neuen Mitarbeiter verpflichtet. Wir haben nun mit Thomas Reiche über einige grundsätzliche Fragen der Neuausrichtung der Chor-PR hin- und hergemailt.
Es ist ein Kreuz mit dem Kreuzchor. Da sonnt sich Dresden wie kaum eine andere gerade mal mittelalte Stadt in ihrer Vergangenheit – und ausgerechnet dort, wo die schönsten Traditionen zu ihrem Recht kommen sollten, werden sie in Frage gestellt. Oder still übergangen.
Die Osterfestspiele Salzburg sind ein höchst elitäres Musikfest. Dieses Jahr stehen sie ganz im Zeichen im William Shakespeare – ist das ein Widerspruch?
Heute wird Peter Schreier 80 Jahre alt. Im »Musik in Dresden«-Gespräch blickt der Sänger zurück auf einige Stationen seiner Gesangskarriere; auf viele, viele Glanzpunkte, aber auch einen bitteren, vielleicht den einschneidendsten Moment in seinem ganzen Sängerleben.